Keine Chance für Parodontitis!

Parodontitis, umgangssprachlich oft Parodontose genannt, ist eine chronische Entzündung des Zahnbettes bzw. des Zahnhalteapparates. Über die Hälfte der Erwachsenen ist davon betroffen. Unbehandelt kann eine Parodontitis den Verlust von zahnstützendem Gewebe und Schäden am Kieferknochen verursachen. Im schlimmsten Fall ist Zahnverlust die Folge.

Daher ist eine umfassende und systematische Behandlung unerlässlich.

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Damit Parodontitis optimal behandelt werden kann oder gar nicht erst auftritt, unterstützen wir Sie. Unsere FAQ liefern Ihnen viele wichtige Informationen.

Was sind Anzeichen für eine Parodontitis?

Parodontitis ist gerade im frühen Stadium nicht oder kaum spürbar. Der Krankheitsverlauf ist schleichend, aber stetig. Mit einer guten Mundhygiene tragen Sie schon viel zu Ihrem eigenen Schutz bei. 

Wenn Sie die folgenden Anzeichen bemerken, sollten Sie diese auf jeden Fall direkt bei Ihrem Zahnarzttermin ansprechen.

Mögliche Anzeichen können sein:

  • Rotes, geschwollenes und blutende Zahnfleisch
  • Zähne, die länger erscheinen, weil das Zahnfleisch sich zurückgebildet hat
  • Eiternde Zahnfleischtaschen
  • Empfindlichkeit und lockerer Sitz der Zähne

Wie erfolgt die Behandlung?

Bei der Behandlung befreit Ihr Zahnarzt in Kleinmachnow die Zahnfleischtaschen an den Zähnen unter lokaler Betäubung schonend von tiefer liegenden Belägen.

Für besonders tiefe und schwer zugängliche Zahnfleischtaschen kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein. Hierbei öffnen wir die Zahnfleischtaschen unter örtlicher Betäubung und reinigen die Zahnwurzeln gründlich. Bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf ist kann sich zudem die Einnahme von Antibiotika, Probiotika (für eine gesunde Bakterienflora im Mund) oder regenerationsfördernden Medikamenten als sinnvoll erweisen. Über die geeignete Behandlungsmethode beraten wir Sie individuell in unserer Praxis.

Die Nachsorge umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Tipps für eine optimale Mundhygiene. Wir raten Ihnen außerdem, zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen, um vorbeugend tätig zu werden.

Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?

Gingivitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches, die durch Plaque verursacht wird und in der Regel reversible Schäden verursacht. 

Parodontitis dagegen ist eine fortgeschrittenere Form, bei der sich Entzündungen auf die darunterliegenden Gewebe und Knochen ausbreiten. Parodontitis kann zu irreversiblen Schäden und Zahnverlust führen, daher ist eine umfassende Behandlung besonders wichtig.

Welche Rolle spielt die Mundhygiene bei der Vorbeugung von Parodontitis?

Eine gute Mundhygiene ist entscheidend für die Vorbeugung von Parodontitis. Regelmäßiges und gründliches Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide und Mundspülungen helfen, Plaque zu entfernen, die Hauptursache für Zahnfleischerkrankungen. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen ermöglichen es, frühzeitig Anzeichen von Zahnfleischerkrankungen zu erkennen und rechtzeitig zu intervenieren.

Ich benötige ein Zahnimplantat, bin aber von Parodontitis betroffen. Was nun?

In einigen Fällen ist es trotz Parodontitis möglich, Zahnimplantate einzusetzen. Vor der Implantation müssen jedoch die Zahnfleisch- und Knochenverhältnisse sorgfältig bewertet und möglicherweise zusätzliche Behandlungen durchgeführt werden, um die Erfolgsaussichten zu verbessern. Eine individuelle Beurteilung durch Herrn Liese ist entscheidend, um die besten Optionen für Sie zu bestimmen.

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